Aufgrund vieler Anfragen: Rudolf Proksch ist tatsächlich der Großvater von Udo Proksch! Die Familie Proksch war eine angesehene bürgerliche Familie aus Baden, der auch der Enkel, Udo, bekannt als Lebemann, Demel-Besitzer, Lucona-Versenker, Karlau-Einsitzender, Club45-Gründer, etc., angehörte. Udo verstarb im Gefängnis 2001. Udo wurde tatsächlich als "Rudolf Proksch" geboren, ebenso wie sein Vater und Großvater...

Die Gruppe Baden des Österreichischen Gebirgsvereines, dieser als eine Sektion des sterreichsichen Alpenvereines, wurde 1891 gegründet.

Am 29. September 1925 wurde auf Ansuchen des Gebirgsvereines die Bewilligung zur Errichtung eines "Unterkunftshauses" am Pfaffstättner Kogel erteilt. Die erfolgte unter maßgeblichem Einsatz von "Leitungsmitglied der Ortsgruppe Baden, Rudolf Proksch.

 

1930 wurde das gemauerte Schutzhaus fertiggestellt und nach dem Obmann der Ortsgruppe (von 1921 - 1925), Rudolf Proksch, benannt. Dieser verstarb jedoch bereits 1925 (*1878; +1925).

 

Nach vielen Jahren florierenden Gruppenlebens durch gemeinsame Bergfahrten, Wanderungen und gesellige Veranstaltungen wurde die Vereinigung aus formalen Gründen 1978 aufgelöst, jedoch schon im folgenden Jahr zur Erhaltung der Warte und des Schutzhauses durch alte und neue Mitglieder wiederbegründet.

 

 Neun Monate hindurch, von September 1979 bis zum Eröffnungstag arbeiteten an den Wochenenden Mitglieder des Rotary Clubs Baden unter der Führung des präsidenten, Dr. Fritz Bubla, mit ihren Familien gemeinsam mit den wenigen Mitgliedern des Gebirgsvereines Baden an der Sanierung dieses Schutzhauses und seiner verwahrlosten Umgebung mit einer Hingabe, wie sie nur freiwillige Helfer aufbringen können. Ein strenger Winter und ungünstiges Wetter im Frühjahr mit Schneefällen bis Ende April erschwerte die Arbeit und brachte den Zeitplan immer wieder in Unordnung.

Unverzüglich wurde die Generalsanierung der Rudolf-Proksch-Hütte unter federführendem Einsatz von Ing. Fritz Ganglberger als Projektleiter der Renovierungsarbeiten in Angriff genommen, die insbesondere durch die großzügige materielle und personelle Hilfe des Rotary Clubs Baden, sowie durch Unterstützung seitens der Stadtgemeinde Baden und zahlreicher einheimischer Firmen ermöglicht wurde. Besonderer Dank gebührt dabei der Firma Industriebau-GesmbH Baden, sowie dem 2. Jahrgang der Fachschule für das Malerhandwerk in Baden-Leesdorf.

 

Fritz Ganglberger verstarb leider noch im selben Jahr der Renovierungsarbeiten 1979 und konnte die feierliche Wiedereröffnung der Rudolf-Proksch-Hütte, sowie der Anton-Freiherr-von-Klesheim-Warte am Sonntag, dem 1. Juni 1980, nicht mehr miterleben.

 

Zur Erinnerung wurde ihm vom Gebirgsverein Baden als bleibendes Denkmal die "Ganglberger-Eiche" am Fusse der Terrasse, unterhalb der Hütte, gewidmet. 

 

Nur durch besondere Anstrengungen und die Opferung jeden freien Tages im Mai konnte schliesslich der geplante Eröffnungstermin, der Festtag zum 50-jährigen Bestand des Rotary Clubs Baden am 1. Juni 1980, eingehalten werden.

 

Im 50. Jahr ihres Bestehens konnte somit durch den selbstlosen Einsatz von Menschen aus allen Kreisen der einheimischen Bevölkerung eine völlig sanierte Rudolf-Proksch-Hütte allen Wanderern und erholungssuchenden Menschen übergeben werden.

Erst im Jahre 2003 wurde unter maßgeblichem Einsatz durch den aktuellen Obmann der Ortsgruppe Baden, Dkfm. Dr. Günther Weyrich, die Hütte elektrifiziert, sowie Frisch- und Abwasserleitungen zugeführt. Die Leitungslegung erfolgte ab Parkplatz Einöde über 27 private Grundstücke und einen Höhenunterschied von 167 Metern.

 

Die Rudolf-Proksch-Hütte ist seither vorbildlich an das Pfaffstättner Kanalsystem angeschlossen; sie verfügt über einen 3000-Liter-Frischwassertank, der von einem Reservoir (Fassung 1000 Liter) am Beginn des Hohlweges in der Einöde über ein Pumpsystem versorgt wird.

Eine Neuverpachtung der Hütte erfolgte durch den Verein per 29. August 2009 an  den Perchtoldsdorfer Wolfgang Zamazal, der gemeinsam mit seinem Team die Gemütlichkeit und Originalität der Hütte erhalten und den Gästen und Besuchern einen warmen Ort als Wanderziel mit gutbürgerlicher Küche und einer reichen Auswahl an Getränken bieten möchte.

Bericht über die bevorstehende Eröffnung der Klesheim-Warte auf dem Pfaffstättner Kogel
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Bericht über das 10-jährige Jubiläum der Klesheim-Warte
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